In der Vergangenheit ist nichts unwiederbringlich verloren, sondern alles unverlierbar geborgen.
- Lisa Schlichting
- 29. Aug.
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 10. Sept.
Alles Erlebte und Gestaltete in unserem Leben, jede Begegnung, jede Tat, jedes Werk, das wir gestaltet haben, hat seinen Platz in unserer Lebensscheune, die sich im Laufe unseres Lebens füllt. All dies kann uns niemand mehr nehmen, wir haben es verwirklicht. All die Möglichkeiten, die sich uns boten und die wir nicht genützt haben, die haben wir nicht eingebracht. Aber es gibt keine Lebensscheune, die leer ist. Und es gibt bis zum letzten Atemzug, auch wenn die körperlichen Kräfte nachlassen, Möglichkeiten, unsere Lebensscheune zu bereichern: Sei es durch einen Dank, den wir noch aussprechen, durch eine Vergebung, die wir gewähren, ein Gespräch, das wir suchen, Frieden, den wir ermöglichen. In diesem Sinne, lohnt es sich, die Möglichkeiten, die sich uns bieten, zu nutzen und sich daran zu freuen und sie auf diese Weise auch in unsere Scheune einzubringen, dann können sie nicht mehr verloren gehen.





